@vispalberlin aka Jolanta Paliszewska beeindruckt uns und 18,4 k andere Follower schon lange mit ihren vielseitigen Bildern vor allem aus Berlin. Momentan ist sie auf einer Japan-Reise und berichtet uns nun von ihren Erlebnissen in Tokyo:

„Um mich kurz vorzustellen: Ich heiße Jolanta, ich bin 26 Jahre jung und taub. Seit 2 Jahren studiere ich Interfacedesign in Potsdam. Des Öfteren pendle ich zwischen Potsdam und Berlin. In meiner Freizeit fahre ich am liebsten mit dem Fahrrad umher vor allem im Frühling. Und ich fotografiere fast alles mit meinem Handy oder manchmal mit meiner Fotokamera. Schon seit meiner Teenagerzeit interessiere ich mich für das Fotografieren. Es ist schon immer mein Hobby. Im Jahr 2012 stieß ich auf die App Instagram und war direkt begeistert davon. So musste ich meine schwere Spiegelreflexkamera nicht überall mit tragen und hatte die großartige Möglichkeit die Bilder direkt auf meinem Smartphone mit anderen zu teilen. Jederzeit konnte ich nun spontan ein Foto entstehen lassen.

Meine erste Reise nach Asien:

Ich bin mit meinem Freund vier Wochen lang in Tokyo. Wir möchten unbedingt die Kultur Japans entdecken und erleben, weil sie so anders ist. Wir haben uns entschieden etwas länger hier zu bleiben um echte japanische Momente zu erleben.

Als ich klein war habe ich mir immer ausgemalt, dass Japan ein High-Tech Land ist. Immer noch bin ich sehr fasziniert von dieser Welt. Die moderne Technologie ist dort so vielseitig und gleichzeitig reich an Traditionen und Kultur.

Sightseeing ist gar nicht so wichtig, denn jede Ecke hält was Besonderes für mich bereit. Am Anfang bin ich einfach durch die Straßen gelaufen, mit der U-Bahn gefahren und in den Supermarkt gefahren um die Umgebung kennenzulernen.

Ich bin jetzt schon zwei Wochen in Tokyo und ich muss sagen ich liebe diese Stadt! Es ist zwar riesengroß hier, so viele Menschen und so immer etwas los, aber es ist dabei trotzdem organisiert und sauber. Japaner sind respektvoll, hilfsbereit und höflich. So etwas habe ich in Deutschland beziehungsweise Europa noch nicht oft erlebt.

Außerdem hab ich das Gefühl, dass in Tokyo fast keine Autos unterwegs sind, obwohl hier über 30 Millionen Menschen leben. Unglaublich!

Manchmal ist es trotzdem schwierig zu fotografieren, gerade weil es hier nie menschenleer ist…besonders im Viertel Shibuya beim bekannten Fußgängerstreifen, bei dem tausende Menschen die Straße überqueren. Ich habe versucht das ganze mit meiner Kamera zu fotografieren. Aber es war unmöglich beim ersten Mal stehen zu bleiben und ein Foto zu machen, daher ist ein verschwommenes Foto entstanden. Dieses Ereignis wird mir so immer gut im Gedächtnis bleiben.

Ich habe auch schon ein paar Städte um Tokyo herum besucht. Besonders eine alte, kleine Stadt hat mich fasziniert. Sie heißt Kamakura, wird aber auch Klein-Kyoto genannt. Ich war total verzaubert von dem traumhaft schönen riesigen Bambus.

Meine Reise geht noch bis zum ersten April. Ich bin neugierig was mich noch so erwartet, gespannt was ich noch alles erleben darf und für alle Überraschungen bereit!“