Eine liebevolle Familie zu haben, ist zweifellos eines der größten Geschenke der Welt . Daher ist es immer eine gute Idee, die Familie und vor allem die eigenen Eltern zu feiern, und ihnen zu sagen, wie viel sie einem bedeuten. Schließlich gibt es immer einen Grund, sich bei unseren Eltern zu bedanken – ob für die unzähligen Male, in denen sie während unserer Kindheit unsere aufgeschürften Knie verarzteten, die Geduld, mit der sie uns als pubertierende Teenager ertrugen, oder die Ratschläge, die sie noch immer als Antwort auf Probleme aller Art parat haben. Sie haben uns unzählige unschätzbare Lektionen über das Leben, die Arbeit, Beziehungen, uns selbst und vieles mehr gegeben. Bei diesem harten Job ist es ein Wunder, dass sie noch Zeit für etwas anderes haben.

Aber zum Glück sind es nicht nur unsere Eltern, die uns wertvolle Lektionen fürs Leben vermitteln. Zur Vereinfachung ihrer Arbeit gibt es unzählige fiktive Elternfiguren, von denen wir alle etwas lernen können. Einige unserer Favoriten könnt ihr jetzt kennen lernen.

Atticus Finch (Wer die Nachtigall stört)

Witwer Atticus Finch ist für viele einer der besten Väter der Filmgeschichte. Er ist in vielen Dingen das perfekte Vorbild und ein Mann weit weg vom Klischee. Er agiert stets nach seinem moralischen Kompass, ist seinen Kindern gegenüber beschützend, unglaublich geduldig, streng, aber fair und hat immer eine Geschichte parat , egal für welche Gelegenheit. Es braucht nur eines seiner vielen inspirierenden Zitate, um Atticus lieben zu lernen: „Man kann einen Menschen nie wirklich verstehen, bis man die Dinge aus seiner Sicht betrachtet – bis man in seine Haut klettert und darin herumläuft.“

Mary Poppins (Mary Poppins)

Obwohl sie selbst keine Mutter ist, sind die Lektionen, die Mary Poppins Kindern und Erwachsenen gleichermaßen lehrte, auch heute noch von Bedeutung. Sie ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie weit einen eine positive Einstellung bringen kann sowie dafür, dass Lachen fast alle Wunden heilen kann. Außerdem war sie in vielerlei Hinsicht eine von Disneys ersten feministischen Ikonen. Sie schuldete keinem Mann eine Erklärung, und obwohl sie eine liebevolle und fürsorgliche Nanny war, war sie keineswegs naiv. Denn anders als viele andere weibliche Filmfiguren dieser zeit, agierte sie nach Vernunft, und ließ sich nicht von Emotionen leiten. Zu guter Letzt hat sie uns außerdem die wertvolle Lektion erteilt, sich nie dafür zu entschuldigen, wer wir sind, sondern unsere eigenen Stärken und Fehler anzunehmen und so die bestmögliche Version unserer selbst zu werden.

Molly Weasley (Harry Potter)

Sie sind vielleicht nicht die berühmtesten oder mächtigsten Magier in Rowlings Zaubererwelt, aber die Eltern der Weasley-Familie sind dafür umso mehr ein Paradebeispiel für liebende Eltern. Besonders Molly Weasley ist sowohl fürsorglich als auch hingebungsvoll, zwar streng, aber auch bemerkenswert ausgeglichen, wenn man bedenkt, dass ihre Kinder ständig in Schwierigkeiten geraten. Sie lehrt uns, dass es nicht Reichtum ist, was unser Leben bereichert.

Captain Raymond Holt (Brooklyn Nine-Nine)

Captain Holt aus der US-Sitcom Brooklyn Nine-Nine mag eine ungewöhnliche Wahl für diese Liste sein, aber sein Platz ist durchaus verdient. Obwohl er keine leiblichen Kinder hat, sind die Polizisten seines Präsidiums noch Kind genug, um seine stoische, väterliche Unterweisung zu brauchen. Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass harte Arbeit sich auszahlt und es sich lohnt, für seine Sache einzustehen. Außerdem ist er zusammen mit seinem Mann das Symbol für eine glückliche gleichgeschlechtliche Ehe schlechthin.

Was war das Prägendste, das ihr von euren (oder von fiktiven) Eltern gelernt habt und wann war das letzte Mal, dass ihr euch dafür bedankt habt?