Das lange Warten hat endlich ein Ende! Zeit, die Plätzchen aus dem Ofen zu holen und die letzten Geschenke einzupacken! Wir hoffen, ihr alle habt wunderbare, ruhige Tage und besondere Momente mit euren Liebsten.

Das Pickmotion-Team hat das Büro bereits verlassen. Einige von uns sogar das Land! Da unser Team so international ist, möchten wir die festliche Stimmung und einige unserer Weihnachtstraditionen mit euch teilen – Traditionen aus ganz Europa.

Ana feiert in: Rumänien

Für Ana sind Weihnachtslieder ganz besonders wichtig. Die rumänischen Kinder gehen ungefähr eine Woche vor Weihnachten von Haus zu Haus, singen und erhalten im Gegenzug Süßigkeiten, Früchte oder Nüsse. In kleineren Orten verkleiden sich junge Leute als Tiere wie Bären oder Ziegen. Sie singen und machen viel Lärm, um die bösen Geister zu vertreiben. Auch sie erhalten von ihren Nachbarn etwas im Gegenzug, etwa süßes Brot, Geld oder Shots. Auch am Festtag selbst singen die Kinder oder sagen Gedichte auf, um ihre Geschenke zu bekommen. Außerdem schreiben sie vor Weihnachten lange Briefe an den Weihnachtsmann, in denen sie ihm von ihren Wünschen erzählen.

Maria feiert in: Portugal

Die meisten Traditionen, von denen Maria uns erzählt, drehen sich um das Essen – portugiesisches Weihnachten scheint sehr lecker zu sein! Es gibt sehr spezifische Speisen, die sie und ihre Familie traditionell zu Weihnachten zubereiten! Zum Abendessen gibt es ein Gericht aus sonnen-getrocknetem, gekochtem Kabeljau mit Kartoffeln, Kohl („nabiça“), Maisbrot und Olivenöl. Zum Nachtisch gibt es „Bolo-rei“, den Königskuchen, der dem deutschen Christstollen ähnelt. Nach dem Essen tauschen Maria und ihre Familie an Heiligabend Geschenke aus, schauen sich den Film „Sound of Music“ an und spielen manchmal Brettspiele wie Monopoly oder Trivial Pursuit. Traditionell gehört auch die keramische Krippe zu Weihnachten.

Eszter feiert in: Ungarn

In Ungarn bringt nicht der Weihnachtsmann die Geschenke, sondern das Christkind. Traditionell schmücken die Väter den Weihnachtsbaum am 24. Dezember, während die Kinder nicht zu Hause sind, sondern zum Beispiel in die Kirche gegangen sind, wo sie sich das Krippenspiel ansehen. Eszter lebte bereits in mehreren europäischen Ländern und erlebte daher auch sehr unterschiedliche Weihnachtstraditionen. Eine Zeit lang hat sie in Italien gewohnt, wo das traditionelle Weihnachtsessen Panettone ist (ein süßer Brotlaib, manchmal mit getrockneten oder kandierten Früchten) und Geschenke am 6. Januar verschenkt werden, und auch in Spanien, wo die Leute zu Weihnachten in die Disco gehen und Neujahr für viele der wichtigere Feiertag ist.

Patrice feiert in: Russland

In Russland wird Weihnachten an Silvester gefeiert. Dann kommt Vatärchen Frost mit seiner Enkelin, dem Schneemädchen und bringt Geschenke. Der kirchliche Feiertag wird am 6. Januar im Kreise der Familie gefeiert, mit Traditionen wie Bleigießen, mit denen man versucht vorherzusagen, was im neuen Jahr passieren wird.

Christin feiert in: Deutschland

Als sie klein war, war ein wichtiger Teil der Adventszeit für Christin und ihre ältere Schwester das Aufbauen der Krippe. Am Heiligen Abend sangen oder spielten sie Flöte, manchmal führten sie sogar kleine Theaterstücke auf oder trugen Gedichte vor. Eine Tradition, die auch nach dem Erwachsenwerden geblieben ist, ist das Geschenkeauspacken: Eine Person beginnt (entweder die älteste oder die jüngste) und sucht dann den nächsten Glückspilz aus, der sich wiederum die nächste Person aussucht, die auspacken darf, und so weiter. Bei Christin und ihre Familie gibt es außerdem bereits seitdem sie denken kann Raclette zum Abendessen.

Marta feiert in der: Slowakei

Marta und ihre Familie stelln immer am 24. Dezember ihren Weihnachtsbaum auf. Anschließend besuchen sie die Verwandschaft, um ihre Weihnachtswünsche auszutauschen. Diese sind jedoch weniger festlich, sondern viel eher lustig und kreativ. Eine Tradition, die schon lange in der Familie ist! Am Abend kochen, beten und essen sie zusammen, dann sitzt die Familie beisammen, redet uns spielt gemeinsam Spiele.

Nach all diesen Geschichten und Traditionen bleibt jetzt nur noch eins zu sagen: Frohe Weihnachten!