Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Nächstenliebe und des Gebens. Geschenke zu verteilen darf also nicht fehlen. Ursprünglicher Hintergrund ist die Geschichte der Heiligen Drei Könige, die Präsente zu Jesu‘ Geburt brachten. Doch selbstverständlich ist das nicht alles, was es über die Geschichte des Fests der Liebe zu wissen gibt. Bleibt dran für einige Fun Facts über die Hintergründe, Bräuche und Traditionen der schönsten Zeit im Jahr – und für eine Kollektion der herrlichsten Weihnachts-Fotos!

Weihnachts-Grußkarten gibt es seit mittlerweile über 170 Jahren und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass sich die Tradition, unseren Liebsten zu Weihnachten ein paar liebevolle Zeilen mit süßen, festlichen oder winterlichen Motiven zu schicken, in naher Zukunft verabschieden wird. Nach wie vor werden jedes Jahr Milliarden von Weihnachtskarten verschickt, die unsere Grüße nach Nah und Fern tragen.

Es wird davon ausgegangen, dass der Weihnachtsbaumschmuck seinen Ursprung im Deutschland des 16ten Jahrhunderts hat. Tatsächlich wird Deutschland als Ursprungsland der gesamten Weihnachtsbaum-Tradition angesehen. Auch die ersten künstlichen Weihnachtsbäume wurden hier gefertigt – aus Holz und Gänsefedern. Moderne Kunstbäume bestehen überwiegend aus Plastik und müssten für mehr als 20 Weihnachtsfeste benutzt werden, um umweltfreundlicher zu sein als ‚echte‘ Bäume. Letztere werden übrigens nach dem Fest von einigen Zoos gerne als Spende für das Festmahl der Tiere gesehen.

Der Zauber der Weihnacht ist sogar groß genug, um Kriege zu beenden – zumindest vorübergehend. Während des Ersten Weltkriegs, in 1914, kam es an Weihnachten zwischen Deutschland und der UK zu einem inoffiziellen Waffenstillstand an der Front. Die Soldaten legten ihre Waffen nieder, tauschten Geschenke über Niemandsland aus und spielten sogar zusammen Fußball.

Je nach Land oder Kultur bringen der Weihnachtsmann, Väterchen Frost, Sankt Nicholaus oder das Christkind den Kindern während der Weihnachtszeit Geschenke. Diese Figuren decken aber bei weitem nicht all die verschiedenen Weihnachtsgeschichten und -myten ab. In Island zum Beispiel gibt es 13 Weihnachtsgesellen, die sogenannten Jólasveinar, die die Kinder während der festlichen Zeit besuchen. Obwohl die Jólasveinar ursprünglich als Unheil stiftende Schelme porträtiert wurden, passte die Geschichte sich mit der zeit den modernen Weihnachtsbräuchen an. Heute belohnen oder rügen sie die Kinder entsprechend deren Verhalten. Außerdem wird den unartigen Kindern auch mit der Mutter der Weihnachtsgesellen gedroht, einer scheußlichen Trollin namens Grýla, die sie einfängt und einsperrt. Kommt da nicht Weihnachtsstimmung auf?!

Berücksichtigt man die verschiedenen Zeitzonen, hat der Weihnachtsmann (oder seine Kollegen) 31 Stunden Zeit, um all seine Geschenke auf der ganzen Welt zu verteilen. Es gibt verschiedene (höchst seriöse) Ansätze, um diesen Vorgang physikalisch zu erklären oder zu wiederlegen.

Die Entstehung der Lebkuchenhäuser wird erneut dem Deutschland des 16ten Jahrhunderts zugeschrieben. Ihre Verbreitung und Popularität nahm mit dem Märchen der Gebrüder Grimm von Hänsel und Gretel, die mitten im Wald auf ein Knusperhäuschen trafen, noch zu. Ob das Märchen ein Resultat des Lebkuchengebäcks war oder vice versa ist jedoch nicht gänzlich klar.

Das größte Lebkuchenhaus der Welt wurde 2013 in Bryan, Texas gebaut. Dafür wurden über 800kg Butter, 7200 Eier, 1400kg Zucker, 3300kg Zucker und mehr als 22000 Süsigkeiten verwehrtet, die zusammen genommen eine stolze Summe von etwa 35,8 Millionen Kalorien ergeben. Die weltweite größte Stadt aus Lebkuchen steht übrigens in Bergen, Norwegen: die Pepperkakebyen.

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