Über 250 Shops in ganz Deutschland führen inzwischen die Pickmotion Karten. In #geilerladen lernt ihr die geilsten Läden und ihre Inhaber kennen.

Die studierte Psychologin Claire mochte den DIY-Rahmenladen in ihrer Straße in Boston, dass sie allerdings ein paar Jahre später in Berlin selbst eine Werkstatt und einen Rahmenladen führen würde, hätte sie sich nicht träumen lassen.

photos by David Barnes

Claire D’Orsay kam 2010 nach Berlin und rahmt schon seit 2014, auch Pickmotion-Postkarten, in ihrer Werkstatt im Stattbad Wedding. Das Studio ist perfekt fürs Arbeiten, für die regelmäßigen Workshops und natürlich als Lager für alle Arten von obskuren Holzsorten, denen viele Geschichten eingeschrieben sind. Denn Claires Rahmen sind aus bis zu drei verschiedenen Hölzern gefertigt: Fenster- und Türrahmen, Bootsleisten, alte Holzkisten – am besten mit vielen Gebrauchsspuren und pittoresk abblätternder Farbe.

Seit zwei Wochen gibt es Frameworks Berlin nun auch als Ladengschäft  im Herzen von Kreuzberg, in der Reichenberger Straße. Die neue Niederlassung ist auch der Hiobsbotschaft Anfang Juni geschuldet, als – wir erinnern uns – das Stattbad wegen fehlenden Brandschutzes zeitweise schließen musste. Der neue Ort mit dem alten Kasten-Schaufenster in leuchtendem türkis und ansetzender Patina ist wie gemacht für das Vintage-Rahmengeschäft – und hier führt Claire sogar “normale” Rahmen und Antikrahmen.

In die Lehre gegangen ist die aus Brooklyn stammende Claire im renommiertesten Rahmenfachgeschäft Berlins von Inhaber Stefan Landwehr, besser bekannt als der Inhaber von Grill Royal. Sie lernte dreieinhalb Jahre “high end framing”, kann also auch quasi unbezahlbare Kunst richtig gut rahmen. Im Rahmendschungel von Berlin entschied sie sich aber schließlich für eine Nische – und baut seither die schönsten Rahmen mit eigener Geschichte.

 

Website von Frameworks Berlin

Frameworks Berlin
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