Wir alle streben nach Glück. Und warum auch nicht? Es gibt schließlich nichts schöneres als rundum zufrieden und glücklich zu sein. Aber wann ist das der Fall, wann sind wir glücklich? Was bedeutet «Glück» überhaupt?

All das sind Fragen, die zu beantworten die Menschen schon seit Jahrtausenden versuchen. Aber ein Patentrezept gibt es hier nicht. Glück – das ist für jeden von uns etwas anderes.

Wir haben uns bei euch schlau gemacht. Lachen, Ausschlafen, morgendliches Vogelgezwitscher, Sonnenschein, vierbeinige Freunde und Kaffee – das sind die Dinge, die euch im Alltag glücklich machen. Kurzum eben doch diese berühmten «kleinen Dinge des Lebens», von denen man so viel hört. Und Menschen. Ob Freunde oder Familie oder einfach liebe Menschen – Menschen machen glücklich. Schließlich schmeckt der Kaffee in Gesellschaft noch besser und gemeinsam lachen macht (noch) mehr Spaß. Glück ist eines dieser wenigen, kostbaren Dinge, die noch größer werden, wenn wir es teilen.

Und da uns unsere Mitmenschen so viel geben – nämlich das Glück, nicht allein zu sein – sollten wir ihnen viel öfter mitteilen, wie dankbar wir dafür sind, wie lieb wir sie haben oder wie sehr wir an sie denken. Denn Glück zu verschenken ist mindestens genauso schön, wie es zu erhalten – und kann manchmal so einfach sein, wie einfach eine liebe Karte zu schreiben.

5 Fun Facts zum Thema Glück

  • Seit jeher beschäftigte man sich mit der Definition des Glücks. So sah beispielsweise der Chinese Lao Tse (6. Jh. v. Chr.) das wahre Glück darin, aufzuhören dem Glück oder anderen Zielen hinterherzulaufen, denn nur so könne ein Mensch glücklich werden.
  • Nach Recherchen des Niederländer Ruut Veenhoven sind die Dänen am glücklichsten, es folgen die Schweizer und Isländer.
  • In der Positiven Psychologie wird untersucht, wie positive Emotionen entstehen, wie diese den Charakter formen und welche Rahmenbedingungen in der Gesellschaft positive Charakterzüge unterstützen.
  • Der Glücksstoff Dopamin sorgt dafür, dass unser Gehirn besser funktioniert.
  • Unser Gehirn ist süchtig nach Glücksgefühlen. Bereits in den 50ern beobachtete der Psychologe James Olds, dass Ratten, die das Lustzentrum und Glücksareal im Gehirn per Knopfdruck selbst stimulieren konnten, diesen Knpf immer wieder betätigten – „bis sie vor Durst, Hunger und Erschöpfung beinahe gestorben wären. Für sie zählte nur noch der „Glückskick“.“
  • Das Empfinden von Glück hängt sowohl von unseren Genen als auch von unserem Umfeld ab.