Es steht zwei zu zwei seit Adi im Team ist, die Geschlechterverteilung ist ausbalanciert. Adi wusste immer, dass sie etwas mit Kunst machen wollte. Nach dem Kunstabi in Malen, Zeichnen, Skulptur und Fotografie stand aber erst mal, wie für alle Israelis, der Armeedienst an. Adi verbrachte zwei Jahre im Büro und hatte Zeit, über ihre Zukunft nachzudenken.

Dann kam Nordeuropa. “Alle cool kids gehen nach der Armee nach Indien, aber ich hatte kein Interesse an Drogen und deswegen entschied ich mich für Norwegen, Schweden, Schottland und England.” Eine gute Wahl für eine angehende Designstudentin, denn nach der Rückkehr schließlich stellte sich Grafikdesign als die richtige Wahl heraus und Adi ging an die Kunsthochschule in Jerusalem, wo sie nebenbei ihren späteren Ehemann Tom kennenlernen würde.

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Zwei Monate nach ihrem Abschluss entschied sie sich 2013 für Berlin als neuen Wirkungsort – und Adi ist bis heute ein echter Berlin-Fan “Du kannst sein wer immer du willst und wirst akzeptiert. Ich mag durchgeknallte Leute und bin hier in guter Gesellschaft.” Außerdem bestehen viele Verbindungen zwischen Tel Aviv und Berlin, die Kulturen weisen Ähnlichkeiten auf und in Deutschland kehrt Adi zu ihren Wurzeln zurück: ihr Großvater stammt aus Chemnitz. Vermisst die Schwester von Drillingsschwestern Israel? Ja, den israelischen Tahini und Mamas Kochkunst am Freitagabend.

Ein neuer Katalog, neue Karten und Motive, Weihnachtspost an unsere Kunden, neue Produkte in Planung… Adi hat Pickmotion mit ihrer Arbeit bisher ein neues Gesicht verliehen, und ihre kreativen Lösungen greifen auf alle und alles im Team über.

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