Wir treffen sie im Cafe KleinMein in einer Seitenstraße in Friedrichshain. Zwischen natürlichem Holz und grünen Pflanzen, und mit einem himmlischen Cappuccino Freddo in der Hand, sprechen wir mit Laura über ihre Fotografie und ihren ehrlichen und sehr schönen Instagram-Account @laura.liebt. Und Laura ist nicht nur eine sehr liebenswürdige Person mit einer atemberaubenden Ausstrahlung, sie liebt auch wirklich viele schöne Dinge – Fotografieren, Kochen, ihr Zuhause, Berlin, in Cafés sitzen und Leute beobachten und nicht zuletzt ihren Freund. Als sie sich einen Namen für den Account und ihr zukünftiges Business auswählt, kann sie quasi all ihre Lieben in einem Namen vereinen.

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@laura.liebt gibt tagebuchartig einen Einblick in Lauras Leben und Arbeiten. Die schwarze Wand im Wohnzimmer, die Plattensammlung und das Kochen gehören dazu ebenso wie Themen, die viele Frauen ansprechen – body awareness und Empowerment im Alltag. Mit viel Witz und schwäbischem Charme und Mundwerk teilt Laura Gedanken, kritisiert auch mal Instagram und ist einfach extrem authentisch. “Ich habe früh angefangen, Blogs zu lesen und für mich ist es ganz selbstverständlich, meine Gedanken zu teilen. Über Privatsphäre denke ich dabei gar nicht nach.”

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Wir fragen Sie, ob sie inzwischen Berlinerin geworden sei? Sie lehnt das vehement ab – aus Bescheidenheit, denn den Berlinern würden sich bei solchen Aussagen die Haare sträuben – allerdings gibt Laura offenherzig zu, einfach alles an Berlin zu lieben, seit sie vor sechs Jahren zum ersten Mal an der Warschauer Straße aus der U-Bahn gestiegen ist. Die kühlen Sommer, die Street Art, Friedrichshain. “Im Herzen werde ich aber immer Schwäbin bleiben.”

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Laura hat als Teenager angefangen, sich für Fotografie zu interessieren und verdient sich das Geld für die erste Kamera selbst. Dann absolviert Sie eine Ausbildung in einer auf Hochzeitsfotografie spezialisierten Foto-Agentur, übrigens zusammen mit einer anderen PICKMOTION-Fotografin – @oh_hedwig. Als sie damals nach ein paar Hochzeiten als Assistentin das erste Mal allein losgeschickt wird, bleibt ihr Herz vor Aufregung fast stehen. Inzwischen finanziert sich Laura mit den Hochzeiten das Studium in Kommunikationsdesign an der HTW in Berlin. So sehr sie ihren Job liebt, auf lange Sicht möchte sie nicht an jedem Sommerwochenende auf Hochzeiten gehen.

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Zur Routine ist das Hochzeit-Fotografieren, trotz beachtlicher 180 Hochzeiten an der Zahl, bis heute nicht verkommen – ein bisschen Aufregung gehört immer dazu, vor allem wenn Laura eine längere Anreise hat. Sie packt nach einem vollendeten Auftrag ein liebevolles Päckchen für ihre Paare – mit ein paar echten Abzügen. Mit vielen ehemaligen Kunden haben sich sogar Freundschaften entwickelt. Aber ehrlich, wer möchte nicht an seinem großen Tag Laura als Fotografin dabei haben, wenn sie Sachen sagt wie: “Jede Liebe ist einzigartig und es ist eine Ehre das festhalten und einen so privaten Moment begleiten zu dürfen.”

Lauras Lieblingsfotografen

@kabeaux – Wegen dem Kater Heini, trotz Katzenallergie.
@alicegao – Wunderschöne Bildsprache und mehr als erträgliche Selfies.
@juliasangnguyen – „Weil sie einfach eine wundervolle junge Fotografin ist mit so so so viel Talent und viel mehr Leute sollten von ihr was sehen!“