@ponypork ist vor allem für seine Hände bekannt. Ja ihr habt richtig gehört. Unter dem #whatmyhandsdoing postet er Fotos und hat mit dieser kreativen Idee schon 54,7k Follower auf Instagram erreicht. Stetig steigt die Zahl verständlicherweise – seine Bilder werden von Tag zu Tag interessanter, besser und überraschen einen immer wieder! Im Vordergrund sind seine tätowierten Hände und Arme zu sehen, die Gegenstände halten oder mit anderen Objekten clever in Szene gesetzt sind, meistens vor einem farbigen Hintergrund. Das hat er uns über sich und seine Idee erzählt.

„Ich heiße Romo Jack, ich bin 22 Jahre alt und lebe in meiner Geburtsstadt Jakarta, in Indonesien. Ich würde sagen ich bin ein Schöpfer/Künstler. Es gibt so viele verschiedene Werke die man ‚Kunst‘ nennen kann und ich liebe es einfach das immer wieder zu beweisen in dem ich versuche Dinge auszuprobieren und neue Wege zu finden mich auszudrücken. Früher habe ich mich nie als eine künstlerische Persönlichkeit empfunden da ich nie wirklich interessiert war an Kunst. Aber mit der Zeit habe ich realisiert, dass in allem das wir tun, in jedem Aspekt unseres Lebens etwas Kunst zu finden ist.

Die Idee mit den Händen entstand eher per Zufall unter dem #whatmyhandsdoing. Ich habe für mich herausgefunden dass es nichts bringt stundenlang über ein Konzept für ein Bild nachzudenken das am Ende eh zu nichts führt. Stattdessen ist es wichtig die Dinge um sich herum wahrzunehmen und einfach zu starten! Nur als Beispiel, jeden morgen wenn ich aufwache bis zu dem Moment, wenn ich wieder müde ins Bett falle, passieren so viele Dinge und meine Augen sehen tausend verschiedene Dinge. Überlegt mal was eure Hände diese Zeit lang alles machen. Als mir bewusst wurde, dass meine Hände tausende oder sogar Millionen verschiedenen kleine Situationen am Tag durchleben dachte ich mir warum nicht mal versuchen diese Idee zu visualisieren.

Da ich ja Bilder von ganz alltäglichen Situationen aufnehme, ist es gar nicht so schwierig diese Fotos zu machen. Es geht vor allem darum die Dinge so anzuordnen, dass sie ein ästhetisches Bild abgeben. Manchmal jedoch habe ich Ideen in meinem Kopf die schwierig zu realisieren sind. Diese Gedanken sind dann so festgesetzt dass ich sie einfach nicht mehr los werde. Deswegen laufe ich dann oft durch kleine Gassen und über traditionelle Märkte und lasse mich inspirieren um diese Ideen verwirklichen zu können. Ich finde wir müssen empfindlicher mit unserer Umwelt umgehen, denn egal wie klein eine Sachen sein mag es kann sich eine interessante Story daraus ergeben!

Und für alle die sich wundern, die Hände auf den Bildern sind meine. Um die Fotos zu machen benutze ich ein Stativ und einen Fernauslöser. Das macht das Ganze einfacher das perfekte Foto aufzunehmen.“